WALD UND LAND

Wald

Die Gesamtfläche der Waldungen umfasst über 200 Hektaren. Die Waldungen liegen in den Aussengemeinden. Einige der Waldungen befinden sich seit über 500 Jahren im Besitz der Stadt Nidau. Die grösste zusammenhängende Fläche befindet sich am Nidauberg (Jurasüdfuss) gegenüber Nidau, 'ännet em See' und entspricht der Fläche des gesamten Gemeindegebiets der Stadt Nidau!

Land

Dank der Abgabe von verschiedenen Parzellen im Baurecht an Dritte für sozialen Wohnungsbau verfügen in Nidau ca. 270 Familien über ein kostengünstiges Zuhause.

15 Hektaren Kulturland sind an verschiedene Landwirte in den Aussengemeinden verpachtet. Weitere Pachtparzellen befinden sich am See (Ipsach Wassersportanlage der Eidg. Hochschule für Sport EHSM, Clubhaus des Yachtclubs Bielersee YCB in Tüscherz-Alfermée) und dienen nicht zuletzt der Bewegung Jugend und Sport.

 

WALDBEWIRTSCHAFTUNG

Im Kanton Bern sind bewirtschaftete Wälder in sogenannte Forstreviere aufgeteilt.

Unter dem Namen «Forstrevier unteres Seeland» sind die Burgergemeinden Aegerten, Bellmund, Brügg, Gerolfingen, Hermrigen, Ipsach, Jens, Madretsch, Meinisberg, Merzligen, Mett, Mörigen, Nidau, Orpund, Pieterlen, Port, Safnern, Scheuren-Meienried, Schwadernau, Studen, Sutz-Lattrigen, Täufelen, Walperswil, Worben sowie diverse Privatwaldbesitzer zusammengeschlossen. Die Burgergemeinde Pieterlen bildet dabei den Kopfbetrieb.

Als Oberaufsicht waltet Oberförster Silvio Schmid von der Waldabteilung Mittelland in Zollikofen. Die zu betreuende Fläche von über 1'200 ha Wald untersteht dem Revierförster Dario Wegmüller, seinen Forstwarten und Lehrlingen sowie der Firma Forstarbeiten Hofstetter.

Mit der Waldbewirtschaftung erfüllt die Burgergemeinde Nidau eine ihr vom Staat übertragene Aufgabe. Wer sich nicht selber mit Unterhalt und Pflege des Waldes auseinandersetzt, sieht es normalerweise als selbstverständlich an, dass er als Wanderer, Sportler oder einfach Naturfreund den Wald gepflegt und die Wege unterhalten vorfindet. Pflege und Unterhalt eines Waldes sind aber sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig.

Und ein Wald ist nicht nur Erholungsgebiet, sondern auch Luftfilter, Grundwasserreservoir und natürlich Holzlieferant. Seit 1997 dient das erwirtschaftete Holz zur Herstellung von Hackschnitzel, welche anschliessend für die Befeuerung der Wärmeaufbereitungsanlage im Burgerhaus und den angeschlossenen Schulgebäuden der Einwohnergemeinde Nidau

 

HOLZSCHNITZEL

Die Burgergemeinde Nidau betreibt eine Holzschnitzelfeuerung. Dank des Burgerwaldes (mit einem Halt von rund 200 ha) steht der für die Feuerung benötigte (und erneuerbare!) Energieträger Holz reichlich zur Verfügung. Der Betrieb einer Holzschnitzelfeuerung lag von daher nahe.

Die Burgergemeinde beheizt mit der Holzschnitzelfeuerung das Burgerhaus (55 Wohnungen, eine Arztpraxis) sowie die Schulhäuser Burgerallee, Burgerbeunden und Balainen. Die Schulhäuser umfassen insgesamt sieben Gebäude.